Spielmanach
Ein Spielemagazin, das vierzig Jahre zu spät erscheint
Jede Ausgabe ist geschrieben, als wäre sie in dem Monat erschienen, über den sie berichtet — Ausgabe 1 trägt das Datum Juli 1986. Mit Tests, Verkaufslisten und Preisen aus der Zeit, jede Angabe belegt.
Der Spielmanach ist ein Magazin über Heimcomputer- und Videospiele mit einem ungewöhnlichen Kunstgriff: Es erscheint als Heft aus dem Monat, über den es schreibt — mit vierzig Jahren Verspätung. Ausgabe 1 trägt das Datum Juli 1986 und liest sich wie ein Heft aus diesem Monat: Titelgeschichte, Tests mit Wertung, die Verkaufslisten dieses Monats, Listings zum Abtippen.
Der Grund für diesen Kunstgriff ist kein Gag, sondern eine Haltung. Wer aus vierzig Jahren Abstand über alte Spiele schreibt, weiß immer schon, wie es ausgegangen ist — und schreibt dann fast unweigerlich von oben herab. Wer aus dem Monat heraus schreibt, muss das Spiel nehmen, wie es ist.
Die Grundlage ist eine eigene Datenbank aus der Fachpresse der Zeit: über 8.000 Preisangaben, mehr als 2.100 Programmvorstellungen und die monatlichen Verkaufslisten, jede Angabe mit Heft und Seite hinterlegt. Damit lässt sich nachrechnen statt behaupten — was ein Spiel gekostet hat, was oben in den Listen stand, welches Haus wie viel veröffentlicht hat.
Jedes Bildschirmfoto entsteht in einem eigenen Emulator-Lauf, mit echter Ladezeit. Die letzte Seite jeder Ausgabe ist ein Quellenverzeichnis — und dort steht auch, was wir nicht belegen konnten. Eine benannte Lücke kostet weniger Vertrauen als eine schöne Zahl, die niemand nachprüfen kann.
Zu jeder Ausgabe gehört eine Beilage zum Herunterladen: Spiele, deren Rechteinhaber die Weitergabe ausdrücklich erlaubt haben, dazu die passenden Emulatoren und die Programme aus dem Heft. Was uns nicht ausdrücklich erlaubt ist, liegt nicht bei — auch dann nicht, wenn es seit vierzig Jahren niemand mehr verkauft.
Geplant ist eine Ausgabe je Monat, von Juli 1986 bis zum Jahr 2000. Das Heft erscheint gedruckt und zusätzlich als kostenlose Fassung zum Herunterladen.
Was drin ist
Diese Liste beschreibt, was heute tatsächlich existiert. Was noch nicht gebaut ist, steht weiter unten — und nicht hier.
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Geschrieben aus dem Monat heraus
Jede Ausgabe trägt das Datum des Monats, über den sie berichtet. Kein Rückblick, kein Besserwissen — der Stand von damals, so gut es geht.
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Preise und Listen aus eigener Auszählung
Über 8.000 Preisangaben und die monatlichen Verkaufslisten aus der Fachpresse der Zeit, jede mit Heft und Seite als Beleg.
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Jedes Bild selbst aufgenommen
Alle Bildschirmfotos entstehen in eigenen Emulator-Läufen. Kein Bild aus fremder Quelle, keine Reste von Cracker-Gruppen.
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Quellenverzeichnis in jeder Ausgabe
Die letzte Seite nennt zu jeder Zahl die Herkunft — und ausdrücklich auch das, was nicht belegt werden konnte.
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Technik im Detail
Eine feste Rubrik erklärt die Hardware der Zeit mit echten Zahlen: Sektoren, Taktfrequenzen, Speicheraufteilung. Ein Thema je Ausgabe.
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Beilage mit belegter Freigabe
Spiele zum Herunterladen, deren Rechteinhaber die Weitergabe erlaubt haben, dazu Emulatoren und die Programme aus dem Heft.
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Komplettlösungen, selbst gespielt
Keine abgeschriebenen Lösungen aus dem Netz. Was im Heft steht, hat vorher jemand durchgespielt — mit gezeichneten Karten statt Bilderstrecken.
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Rätsel mit Verlosung geplant
Ein Kreuzworträtsel je Ausgabe, dessen Antworten im Heft verteilt stehen. Lösungswort einsenden, kostenlos registrieren, mitspielen.
Was als Nächstes kommt
Ehrlich getrennt: Das Folgende ist geplant, aber noch nicht umgesetzt. Es steht hier, damit klar ist, was Spielmanach heute nicht kann.
- Eigene Seite unter spielmanach.de mit Heftregal und Beilagen zum Herunterladen
- Ausgabe für Ausgabe bis zum Jahr 2000 — eine je Monat
- Gedruckte Fassung mit Rücken, dazu die kostenlose Fassung zum Herunterladen
Interesse an Spielmanach?
Ausgabe 1 (Juli 1986) ist in Arbeit. Ein Erscheinungstermin steht noch nicht fest — sobald er feststeht, steht er hier.